Betrieb von Ozonanlagen auf ARA: Erkennen von kritischen Entwicklungen im Einzugsgebiet – Empfehlung

VSA, 2021

Empfehlung des Verbands Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) bearbeitet durch J. Grelot, P. Wunderlin (VSA) mit fachlicher Unterstützung von C. Abegglen (ERZ/VSA), A. Benacloche (Stadt Neuchâtel), H. Bleny (früher BAFU, jetzt uwe Luzern), D. Dominguez (BAFU), E. Durisch-Kaiser (AWEL), C. Jaquerod (Kanton VD), N. Kheyar (Kanton GE), H. Lecoultre (Kanton NE), P. Locher (Kanton BE), V. Lanz (Kanton AR), R. Manser (Kanton BE), J. Margot (RWB), P. Perdaems (SIG), A. Piazzoli (Envilab), P. Ramaciotti (SIG), M. Schachtler (ARA Neugut), D. Thonney (SIGE), U. von Gunten (Eawag).

Zusammenfassung

Die Ozonung hat sich als Verfahren zur Elimination von Mikroverunreinigungen auf Abwasserreinigungsanlagen (ARA) bewährt. Neben dem erwünschten Spurenstoffabbau können jedoch bei der Ozonung von Abwasser, abhängig von der Abwasserzusammensetzung, problematische Oxidationsnebenprodukte gebildet werden. In Schweizer ARA werden Ozonanlagen nur realisiert, wenn das Abwasser gemäss der VSA-Empfehlung „Abklärungen Verfahrenseignung Ozo-nung“ (VSA, 2017) als geeignet eingestuft wird. Durch Veränderungen im Einzugsgebiet (z.B. ein neuer Industriebetrieb oder eine sich ändernde industrielle Aktivität) kann sich die Abwasserzusammensetzung jedoch signifikant ändern. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass auch nach der Inbetriebnahme die Abwasserzusammensetzung und deren Eignung für eine Ozonung überwacht werden.

  • Publikationsjahr:  2021

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